Samstag, 19. April 2008

¡Caliente!

Hallo liebe Leute

Eieiei, wir haben vielleicht etwas erlebt in den letzten Tagen... Unsere Reise haben wir ja in Puebla gestartet. Leider war da nicht die Hoelle los da wir am Montag da waren aber was solls.

Am Dienstag gingen wir dann per Bus weiter nach Oaxaca. Die 4.5 Stuendige Fahrt war easy, angekommen in Oaxaca suchten wir dann ein Hotel und fanden wahrscheinlich die uebelste Bruchbude, die Oaxaca zu bieten hat. Was solls, mit 273 gefuehlten kg am Ruecken ist man nie waehlerisch, so buchten wir diese Absteige fuer 2 Naechte. Haetten wir bloss da schon gewusst, was noch auf uns zukommen wird.

Auf unseren Frust wegen der haesslichen Unterkunft gingen wir in ein suendhaft teueres Resti essen, ach, war das schoen. Beim anschliessenden Margeritha in einer komischen Bar, beschlossen wir, dass wir am kommenden Tag auf den Monte Alban gehen wollen (von uns in Monte Albaner umbenannt, nicht zu verwechseln mit Romina und Albaner Power).

Der Albaner ist eine alte Zapoteken (Bueso sagt ja lieber Apotheker) Stadt, die vor tausenden von Jahren erbaut wurde. Wir stiefelten also wie die Hohlen in dieser alten Stadt herum, ach, mir (Nizzi) sagt das Kultur-Zeugs einfach nicht so viel, habe mich nur auf meine Glace nach der Besichtigung gefreut (natuerlich einmal mehr uebertrieben, aber es war mir einfach zu heiss und zu wenig los da bei den Apothekern). Eine truegerische Vorfreude, wie sich dann noch heraus stellen sollte.

Ja, so sassen wir dann im Apotheker-Resti und spachtelten unsere Glacen bevor uns der Bus wieder nach Oaxaca bringen sollte. Kaum in Oaxaca angekommen, klagte Niyyi ueber Unwohlsein und Bauchweh, mit letzter Kraft schleppte Bueso das Walross also ins Hotelzimmer und dort blieben wir dann auch fuer die naechsten 16 Stunden. Ei, Horror. Auch Bueso bekam dann Bauchweh, wir wussten beide nicht, ob wir diese Qualen ueberleben werden. Zu allem Uebel hin waren wir noch in diesem Kack-Cucaracha-Zimmer, es kreuchte und fleuchte ueberall da. Verdammt nochmal. Das war wohl der Zorn vom Apotheker-Gott...

Am naechsten Tag schleppten wir uns mit letzter Kraft in ein anderes Hotel, eine Nacht laenger haetten wir es da nicht ausgehalten. So konnten wir uns einigermassen erholen, am Abend entschlossen wir uns dann, dass wir von Oaxaca genug haben. Unser naechstes Ziel sollte ja Puerto Escondido sein, die Fahrt dahin dauert aber geschlagene 10 Stunden, das haetten unsere bloetterfeisen und vor allem geschwaechsten Raenzen nicht ueberstanden. So buchten wir frech einen Flug mit einem Propeller-Flugzeug (Cesna 401, frech frech) und hoben dann am Freitagmorgen ab. Hei, herrlich wars.

Ja, hier in Puerto Escondido erwartete uns dann das Paradies. Fuer einmal hatten wir ein glueckliches Haendchen mit der Hotelauswahl und erwischten eine Herberge direkt am Strand. Hier die Aussicht:



Und ein weiteres schoenes Bild:



Ach, wie schoen. Nizzi leidet zwar an einem Sonnenbrand (was ab und zu fuerchterliche Wutausbrueche zur Folge hat) aber sonst geniessen wir es hier wirklich. Der Compi ist so furchtbar langsam aber wenns irgendwie geht, laden wir noch ein paar Fotos aus unseren verschiedenen Stationen hoch, viel Spass beim Anschauen.

Machts gut und vielen Dank fuer all die News aus der Heimat.

Psycho und Niyyi

1 Kommentar:

ra_barba hat gesagt…

ach ja, die cucarachas;) Diesmal warens die falschen, nicht?
ich leide mit euch